Feste Zahnspange
Brackets und Bogen. Arbeitet rund um die Uhr, unabhängig von der Mitarbeit.
Mehr dazuFest, lose, unsichtbar – die Wahl hängt vom Befund ab, nicht vom Geschmack allein.

Eine Zahnspange bewegt Zähne, indem sie dauerhaft leichten Druck ausübt. Alle Bauarten tun das; sie unterscheiden sich darin, wie genau sie einzelne Zähne führen können und wie viel Mitarbeit sie verlangen.
Feste Spangen sind auf die Zähne geklebt und wirken rund um die Uhr. Sie können jeden Zahn in allen drei Raumrichtungen bewegen und sind deshalb bei komplexen Fehlstellungen erste Wahl.
Herausnehmbare Spangen wirken nur, solange sie getragen werden. Sie eignen sich, um den Kiefer im Wachstum zu lenken, Platz zu schaffen oder ein Ergebnis zu halten – einzelne Zähne lassen sich mit ihnen nur begrenzt steuern.
Aligner, also durchsichtige Schienen, sind eine Sonderform der herausnehmbaren Apparatur. Sie sind kaum sichtbar und werden alle ein bis zwei Wochen gewechselt. Ihre Grenzen liegen dort, wo Zähne gedreht oder in der Höhe bewegt werden müssen.
Die Bauart folgt dem Befund. Erst wenn mehrere Wege fachlich vertretbar sind, kommen Sichtbarkeit, Tragekomfort und Kosten ins Spiel. Wer mit einem festen Wunsch in die Beratung geht, sollte sich sagen lassen, was damit erreichbar ist – und was nicht.
Nicht die Spange entscheidet über das Ergebnis, sondern ob sie zum Befund passt – und ob sie getragen wird.
Brackets und Bogen. Arbeitet rund um die Uhr, unabhängig von der Mitarbeit.
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Durchsichtige Schienen. Unauffällig, aber auf Disziplin angewiesen.
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Metall, Keramik oder selbstligierend – kleine Plättchen mit großem Preisunterschied.
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Kurz beantwortet
Die, die zum Befund passt. Es gibt keine Bauart, die allen anderen überlegen wäre. Bei ausgeprägten Fehlstellungen führt an einer festen Spange meist kein Weg vorbei; bei leichten Korrekturen im Frontbereich kommen Aligner in Frage; im Wachstum lenkt eine herausnehmbare Apparatur den Kiefer.
In Grenzen. Sind mehrere Wege fachlich vertretbar, entscheiden Sie mit. Ist nur einer geeignet, sollte die Praxis das klar sagen – und begründen. Lassen Sie sich erklären, was mit dem gewünschten Verfahren erreichbar ist und was nicht.
Je nach Umfang der Korrektur ein bis drei Jahre. Danach folgt die Stabilisierung mit einem Retainer, und die dauert deutlich länger – oft dauerhaft.
Nein. Lingual geklebte Brackets sitzen auf der Innenseite der Zähne und sind von außen unsichtbar. Aligner fallen im Gespräch kaum auf. Beide Wege sind teurer als die klassische feste Spange auf der Außenseite.